Ärztliche Versorgung auf dem Land

Ich will die aktuelle Gesundheitspolitik ändern. Es gibt Spannungsfelder zwischen unterschiedlichen Akteuren mit unterschiedlichen Interessen: Die Kassenärztliche Vereinigung, die Landesärztekammer, kommunale Spitzenverbände, Patientenverbände. Wir wollen unseren landespolitischen Einfluss dazu nutzen, Patienten wieder als Menschen zu sehen. Über Sektorengrenzen, Rechtsbereichen und Finanzströmen hinweg. Der Dialog ist Voraussetzung um Lösungen zu finden.

Rund die Hälfte der niedergelassenen Ärzte werden in den nächsten Jahren das Rentenalter erreichen. Schon heute ist die Versorgung gerade im ländlichen Raum angespannt. Junge Ärzte sollen angeregt werden, ländliche Praxen zu übernehmen. Ein erster Schritt war zum Beispiel die finanzielle Unterstützung des ärztlichen Nachwuchses mit monatlich knapp 600 EURO während der Famulatur. Zudem gibt es das Programm „Kommunale Aktivitäten zur ambulanten ärztlichen Nachwuchsgewinnung“. Allein hier werden gut 1,5 Millionen EURO für 2018 und 2019 bereitgestellt, um zum Beispiel Mietzuschüsse für Arztpraxen zu finanzieren.

Gemeinschaftspraxen oder Gesundheitszentren können die Lösung und Anreiz sein. Zum Beispiel um das unternehmerische Risiko für Ärztinnen und Ärzte zu senken und die physische Belastung zu reduzieren. Auch für die Patienten im ländlichen Raum wäre ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Vorteil. Zudem setzen wir das Programm „Gemeindeschwester 2.0“ mit knapp 2 Millionen EURO um, damit Patienten im ländlichen Raum weiterhin medizinisch versorgt werden.

 

In Hessen gibt es viele gut verdienende und wohlhabende Menschen. Demgegenüber steht eine wachsende Zahl von Menschen in schwieriger finanzieller Situation.

 

Wir müssen es schaffen, Menschen mit geringem Einkommen, die Teilhabe an das soziale Leben zu ermöglichen. Zu Beginn der Legislaturperiode hat Hessen das Sozialbudget eingeführt. Ab 2019 wird dieser Bereich 118 Millionen Euro umfassen und ist damit um 66 Millionen höher als zu Beginn. Das Geld fließt in die wertvolle Arbeit der Kommunen, Verbände und Institutionen und gibt dadurch Planungs- und Handlungssicherheit. Die Beratung für Verschuldete und Langzeitarbeitslose wird ebenso durch das Sozialbudget unterstützt wie Frauenhäuser. Wir wollen eine inklusive Sozialpolitik in Hessen. Eine qualifizierte Berufsausbildung ist ein guter Ansatz um vor Armut zu schützen. Hier wollen wir helfen indem wir die sozialpädagogische Begleitung verstärken. Wir wollen einen Hessen-Pass einführen, der es Menschen mit geringen Einkommen ermöglichen soll, die Angebote von Museen, Sport- und Freizeiteinrichtungen wahrzunehmen. Wenn wir es nicht schaffen, den Menschen soziale und Sicherheit zu bieten, werden wir es schwer haben, die Demokratie gegen populistische Hetzer zu verteidigen.

 

 

 

 

 

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