Kampagne zur Wahl am 28.Oktober 2018

Sie bestimmen bei der Landtagswahl über den weiteren Kurs in unserem Land. In welche Richtung soll es gehen?

 

  • Soll der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, der Schutz unseres Klimas, der Natur und der Artenvielfalt weiter eine zentrale Rolle in der Landespolitik spielen?
  • Wollen Sie, dass weiter daran gearbeitet wird, dass alle an unserer Gesellschaft teilhaben können, alle Chancen haben und es in Hessen fair und gerecht zugeht?
  • Ist für Sie unsere vielfältige und offene Gesellschaft ein Wert und eine Bereicherung? Wollen Sie, dass im Rahmen des Grundgesetzes jede und jeder ihr und sein Leben so leben kann, wie sie oder er es will?
  • Sehen Sie Hessen als Teil eines lebendigen Europas und der einen Welt? Soll Hessen ein internationales und weltoffenes Land bleiben?

Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, sind wir GRÜNE für Sie die richtige Wahl.

Wir wollen, dass der Hessische Landtag ein Parlament ohne rechtsextreme und rassistische Abgeordnete bleibt. Auch das haben Sie bei der Landtagswahl in der Hand.

 

Meine Bewerbungsrede aud der LMV in Fulda

Natürlich hatte ich einen flammenden Appell gegen Rassismus, gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Armut, gegen Ungerechtigkeit geplant. Leider stellte ich fest, das meine Vorredner*innen das alles auch schon sagten, zum Teil viel besser als ich es hätte sagen wollen. Also strich ich nach und nach Zeile um Zeile meiner Rede, ersetzte und ergänzte sie und fand kurzfristig neue, für mich wichtige Themen, die ich dann vortrug. Das kam dann vielleicht nicht so flüssig und kämpferisch rüber. Aber man lernt ja daraus. Und was bleibt: Ich setze mich für den ländlichen Raum ein. Ich streite für wirtschaftliche Themen, Nachhaltigkeit, Kultur und Ehrenamt.


Ich will nach Wiesbaden.


Als es 2013 zur schwarz-grünen Koalition in Hessen kam, war ich nicht begeistert. Ich war eher erschrocken. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass diese Koalition etwas zustande bekäme, was man als etwas Grünes bezeichnen könnte. Ich war sauer. Mit der Zeit merkte ich aber, dass die Zusammenarbeit in Wiesbaden gut zu funktionieren schien. Fast geräuschlos. Und dann kamen nach und nach tatsächlich Resultate heraus, die man nur mit Grün erreichen konnte. Unter anderem mit dem Integrierten Klimaschutzplan 2025, mit dem Öko-Aktionsplan, mit der Aufholjagd bei den Erneuerbaren Energien, mit einer Rekordförderung für Busse und Bahnen, mit dem Schülerticket, mit Sozialbudget, mehr

bezahlbarem Wohnraum und der Förderung von Akzeptanz und Vielfalt, mit mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit durch Ganztagsschulen, Integration und Inklusion, mit der Stärkung der Hochschulen, mit der Förderung von Kunst und Kultur. Ich kann Matthias Wagner nur zustimmen: Hessen ist grüner und gerechter geworden.

 

Welche Impulse kann ich setzen?

Natürlich ist nicht alles perfekt. Es gibt weiterhin vieles zu tun, um Hessen noch gerechter, erfolgreicher und lebenswerter zu machen und diesen Zustand auch zu halten. Ich lebe in Flieden, im südlichen Kreis Fulda. 8.700 Einwohner, konservatives Umfeld. Nicht weit die Stadt Fulda, die fast magnetisch fast alle Wirtschaftskraft anzieht. Während in den letzten Jahren der guten Konjunktur Oberzentren und Mittelzentren partizipierten, waren es die Grundzentren und der ländliche Raum, die dem Tempo nicht Schritt halten konnten. Hier gibt es Potential zur Verbesserung. Hier muss helfend unterstützt und gefördert werden.

 

Ländlicher Wirtschaftsraum

Gründerzentren sollten auch auf dem Land möglich sein. Die ärztliche Versorgung muss verbessert werden. Mittelständische Betriebe brauchen Unterstützung. Die digitale Infrastruktur muss auch auf dem Land wirken. Mobilität, ob individual, durch ÖPNV, oder mit dem Rad, bedürfen der Optimierung. Dadurch kann man die Landflucht stoppen, die Dörfer erhalten und beleben. Aber nicht nur die wirtschaftlichen Faktoren sind Garant für ein gutes Leben auf dem Land. Auch die Kultur darf nicht zu kurz kommen. Hier kommt vieles von ehrenamtlichen Bürger*innen. Sie brauchen Unterstützung und Förderung. Sozialer Wohnungsbau wird deutlich gestärkt. Gut so. Auf dem Land müssen die Anreize noch größer sein, den sozialen Wohnungsbau zu fördern. Hier müssen bei IKEK und anderen Fördermaßnahmen die Anreize verbessert werden.